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Der Platz, auf dem das 1968 errichtete Pavillon steht, soll klarer definiert und erlebbarer gemacht werden. Noch heute stellt das Dach mit seiner Konstruktion eine ästhetische Besonderheit dar und setzt damit hohe Maßstäbe für ein angemessenes gestalterisches Konzept.
Da der Platz nicht allein der Musik, sondern auch anderen Genüssen Raum bietet, braucht es für die vielfältigen Festlichkeiten ein Ausschankgebäude. Passende Nebenräume gewährleisten darüber hinaus die Möglichkeit, sich dem zuvor konsumierten kulinarischen Angebot zu entledigen.
Während sich die ersten Überlegungen ausschließlich auf das Ausschankgebäude konzentrierten, rückte mit der neuen Gemeindevertretung zunehmend der gesamte Platz vor dem Pavillon in den Fokus. Für die gestalterische Konzeption wurde die dreieckige Form des Pavillondaches aufgegriffen und in den Pflanzaufkantungen fortgeführt. Diese übernehmen nicht nur die Funktion einer räumlichen Zonierung und blenden die angrenzenden Straßen aus, sondern dienen zugleich als Rückenlehnen für die Sitzbänke, von denen aus man den Klängen der Musik lauschen kann.